Grappa und die Fantastischen Fünf
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8. Band der Grappa-Serie Erscheinungsdatum: April 1997 |
Eine Ära geht zu Ende: nicht nur für die alte Stadtbibliothek,
die gesprengt wird, sondern auch für den millionenschweren
Teppichhändler Tabibi, den man ermordet in den Trümmern findet. Ein
Racheakt islamischer Fundamentalisten? Wohl nicht, denn bei der
Bierstädter Stadtspitze geht ein Erpresserbrief ein: Eine Gruppe,
die sich die ›Fantastischen Fünf‹ nennt, droht, dem Teppichhändler
weitere Leichen folgen zu lassen, wenn sie nicht vier Millionen Mark
erhält. Doch obwohl die Stadt zahlt, geschieht ein weiterer Mord.
Derweil stellt die Journalistin Maria Grappa eigene Recherchen an
und findet bei dem Straßenmusikanten Leon eine Mappe mit fünf
Porträts: der tote Teppichhändler, der gleichfalls tote Geldbote,
der ermittelnde Staatsanwalt, der Chef des Bierstädter Flughafens
sowie ein Fotograf. Sind das die ›Fantastischen Fünf‹?
Leseprobe:
»Du meine Güte, Grappa«, stöhnte Jansen aus. »Willst du mich
vernatzen? Gerda hat gerade das Knoblauchhühnchen in die Röhre
bugsiert, ich bin beim Kartoffelschälen und die Kinder pulen die
Erbsen aus der Schale.« »Tut mir Leid, aber ich scherze nicht,
wenn es um Leichen geht. Staatsanwaltschaft und Mordkommission
ermitteln bereits.« »Keine Leiche ohne Grappa ...« »Sehr
witzig! Aber das habe ich heute schon mal gehört. Ich kann nun
wirklich nichts dafür, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der
nackte Gewalt regiert und Mord zum sonntäglichen Zeitvertreib
gehört.« »Wieso Mord? Ich dachte, der Mann ist von den Trümmern
erschlagen worden. Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen, oder so«, rief
Jansen aus. »Denkste. Der Täter hat den Mann dort nur abgelegt.
Vorher wurde er gemeuchelt.« »Wer ist es und was ist die
Todesursache?« Endlich war Jansens professionelles Interesse
geweckt. »Ali Tabibi, der Teppichkönig. Er ist verblutet, nachdem
man ihm die Pulsadern aufgeschlitzt hat.«
Pressestimmen:
das neue buch/buchprofile
»Flott geschriebener Krimi über städtische Klüngelei, Rache und
Geldgier. Spannend, ohne allzu blutrünstig zu sein.«
Der Evangelische Buchberater
»Wie immer ist der Krimi kurzweilig und wie immer geht Maria
Grappa mit detektivischem Gespür forsch und emanzipiert den dunklen
Machenschaften und der Vetternwirtschaft in Bierstadt auf den Grund.«
Gießener Anzeiger
»… flott und spannend erzählt.«
ekz-Informationsdienst
»Wieder eine fesselnde, turbulente Lektüre, ironisch-bissig,
flott und ein wenig sentimental erzählt.«
WDR print
»Gabriella Wollenhaupt … lässt wieder aufräumen. In ihrem achten
Krimi … gerät ihre originelle und witzige Ermittlerin, Maria Grappa,
in einen Strudel von Geldgier, Skrupellosigkeit und gnadenloser
Rache, aber auch hingebungsvoller Liebe und Treue.«
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