Killt Grappa!
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7. Band der Grappa-Serie Erscheinungsdatum: September 1996 |
Als der bekannte Schönheitschirurg Dr. Oktavio Grid aus Bierstadt
im Ehebett abgeschlachtet wird, ist die rothaarige Journalistin
Maria Grappa sofort am Ball. Die Spuren deuten auf einen Racheakt
der gequälten Ehefrau hin. Und tatsächlich – das Exmodel Eva Grid
gesteht die Tat. Doch Grappa glaubt die Geschichte der frisch
gebackenen Witwe nicht, denn da sind auch noch Loki Detema, die
durch eine vom Mordopfer durchgeführte Operation Missbildungen
davongetragen hat, und die Haushälterin Else, die in okkulten
Kreisen verkehrt. Zusammen mit dem jungen, ehrgeizigen Kripobeamten
Nik Kodil und dem Fotografen Turkey recherchiert Grappa zwischen
Körpertherapie und Kirche, Schönheitschirurgie und Satanismus. Am
Ende trifft sie den Teufel höchstpersönlich …
Leseprobe:
»Machen Sie sich keine Sorgen«, tröstete ich sie. Ihr Blick war
noch immer voller Qual. »Wir schaukeln das Kind schon. Können wir
jetzt noch einen Blick ins eheliche Schlafzimmer werfen?« Sie
nickte, ging los und wir folgten ihr. In dem großen Zimmer, das im
hinteren Teil der Villa lag, standen die Fenster sperrangelweit
offen. »Der Blutgeruch«, erklärte Else Ambrosius. »Unerträglich,
dieser süßliche Duft. Ich musste mit einem scharfen Putzmittel
ran.« Das Bett war bereits abgezogen worden, die Matratzen
entsorgt, nichts deutete mehr auf ein Blutbad hin. »Das Foto
kannst du dir sparen, Turkey«, meinte ich. »Hier gibt es nichts, was
die Fantasie unserer geneigten Leserschaft noch zusätzlich anregen
könnte.« Else Ambrosius schloss die Fenster. »Was haben Sie
eigentlich gedacht, als Sie Dr. Grid in seinem Blut fanden?«, wollte
ich wissen. Sie hielt meinem Blick stand. »Das kann ich Ihnen
sagen. Mein erster Gedanke war: Gut, dass das Schwein tot ist. Dann
habe ich einen Lachkrampf bekommen.«
Pressestimmen:
Berchtesgadener Anzeiger
»Dass Maria Grappa eine der unerschrockensten, klugen und
findigen Vertreter dieser Journalisten-Spezies ist, erfährt man von
Ziehmutter Gabriella Wollenhaupt, die mit frischer Sprache und wenig
weiblicher Zurückhaltung auch durch unerfreuliche Passagen,
satanische Zusammentreffen und verzwickte Lügengebäude gekonnt
spritzig zum Ende führt.«
ekz-Informationsdienst
»Mitreißender, flott erzählter Krimi über die widerlichen
Praktiken einer Gruppe von Satanisten; wie immer mit einer passablen
Dosis Selbstironie und Lokalkolorit.«
Badische Neueste Nachrichten
»Der Fall wächst sich aus zu einer grausigen
Satanistengeschichte, Grappa ist bis zur schwarzen Messe immer
mittendrin. Geschickt hat die Autorin auch noch einen großen und nie
ganz aufgeklärten Kinderschänderfall aus Holland in ihren Roman
hineingewoben.«
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