Grappa und das grosse Rennen
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11. Band der Grappa-Serie Erscheinungsdatum: Mai 2000 |
Der Kommunalwahlkampf in Bierstadt beginnt mit einem
Paukenschlag: Der SPD-Kandidat Junghans hängt nackt und tot an einem
Wahlplakat der CDU. Bei der Leiche wird das Bekennerschreiben einer
mysteriösen Gruppe mit Namen ›Erneuerer der SPD‹ gefunden. Wenig
später wird auch der Fraktionschef Manthey ermordet. Soll der
jahrzehntealte rote Filz ausgemerzt werden?
Bei ihren Recherchen stößt die Reporterin Maria Grappa auf eine
über die Parteimitgliedschaft hinausgehende Verbindung zwischen den
Opfern: Beide verkehrten in dem Sadomaso-Klub Chez Justine. Grappa
ermittelt undercover und trifft auf weitere Bekann-te aus der
Bierstädter Lokalpolitik. Doch sie erhält keine Gelegenheit, die
›Herren‹ zur Rede zu stellen: Jemand wirft eine Brandbombe und das
Chez Justine geht in Flammen auf …
Leseprobe:
»Scheißwahlkampf«, schimpfte Jansen. »Und jetzt noch dieser Mord!
Wer sollte Junghans umbringen? Und warum? Kannst du dir einen Reim
drauf machen?« »Nicht direkt. Aber ich find’s prima. Bisher war
der Kampf um die Pöstchen eher langweilig, immer dieselben
Arschgesichter, dieselben Versprechungen und dasselbe Ergebnis.
Sozialdemokratischer Mief bis zum Abwinken. Jetzt kommt wenigstens
Stimmung in die Bude! Meinst du, die finden den Mörder
schnell?« »Ach, Grappa«, stöhnte Jansen, »das ist mir ziemlich
schnurz. Für uns bedeutet das auf jeden Fall eine Menge
Arbeit.« »Verlass dich ganz auf mich«, sagte ich eifrig. »Ich
werde den Mörder von Junghans finden und zur Strecke
bringen.« »Was du nicht sagst«, staunte mein Chef, »ich dachte,
du konntest Junghans nicht leiden.« »Das ist noch untertrieben«,
gab ich zu. »Junghans war die Karikatur eines unmoralischen,
machtgeilen und dummen Politikers. Ich will den Mörder finden, um
ihm in tiefer Dankbarkeit die Hand zu drücken und ihn über die
Grenze in ein Land zu bringen, das ihn nicht an die Bundesrepublik ausliefert.«
Pressestimmen:
Nordkurier
»Elf Krimis und kein bisschen leiser – die Frau mit Herz und
Schnauze ist auch diesmal jede Seite wert.«
Emsdettener Volkszeitung
»Windige Typen, zwielichtige Politiker und Grappa, die den
Überblick und Durchblick behält. Die Story begeistert. Für Fans der
Redakteurin mit sicherem kriminalistischem Gespür ist der neue Roman
ein lohnendes Muss.«
Lit4U.de
»Temporeich treibt Wollenhaupt die Geschichte voran, die
Ereignisse im beschaulichen Bierstadt überschlagen sich und
letztendlich kommt der Leser aus dem Schmunzeln über den politischen
Filz nicht mehr heraus – und Maria Grappa, dieses Vollweib, wie
immer mittendrin.«
Gig
»Unter Freunden des Genres dürfte sich herumgesprochen haben,
dass Frau Wollenhaupt … mit der cleveren, superselbstbewussten, bis
in die roten Haarspitzen hochambitionierten Reporterin Grappa eine
ganz besondere Krimi-Figur kreiert hat. Grappa stößt bei ihren
Recherchen auf falsche Fährten, verschlungene Geschichten und
Menschen mit seltsamen Motivationen. Spannend, klasse geschrieben
und fernsehfilmreif.«
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